Ventilatormotoren richtig warten

Ventilatoren sind unverzichtbare Helfer für ein angenehmes Raumklima. Doch die wenigsten Nutzer schenken dem Herzstück dieser Geräte – dem Ventilatormotor – die nötige Aufmerksamkeit. Eine regelmäßige und fachgerechte Wartung dieser Motoren ist entscheidend für ihre Effizienz, Leistung und Langlebigkeit. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Ventilatormotoren optimal pflegen und warum sich dieser kleine Aufwand mehrfach auszahlt.
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Warum die Wartung von Ventilatormotoren so wichtig ist
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Ventilatormotoren arbeiten oft über lange Zeiträume unter hoher Belastung. Besonders in Sommermonaten laufen sie häufig im Dauerbetrieb und werden dabei stark beansprucht. Ohne regelmäßige Wartung kann dies zu vorzeitigem Verschleiß führen. Die wichtigsten Gründe für eine regelmäßige Wartung sind:
Effizienzsteigerung: Ein gut gewarteter Ventilatormotor arbeitet effizienter und verbraucht weniger Energie. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel durch niedrigere Stromkosten.
Verlängerte Lebensdauer: Durch regelmäßige Wartung können Sie die Lebensdauer Ihres Ventilators um Jahre verlängern. Besonders hochwertige Modelle danken es Ihnen mit zuverlässiger Langzeitfunktion.
Verbesserte Luftzirkulation: Ein optimal funktionierender Motor sorgt für eine gleichmäßige und starke Luftzirkulation, was das Raumklima spürbar verbessert.
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Lärmreduktion: Verschlissene oder unzureichend geschmierte Motorteile erzeugen oft störende Geräusche. Eine gute Wartung sorgt für einen leiseren Betrieb.
Die Anatomie eines Ventilatormotors verstehen
Um Ventilatormotoren richtig warten zu können, ist ein grundlegendes Verständnis ihres Aufbaus hilfreich. Die wichtigsten Komponenten sind:
Elektromotor: Das Kernstück, das die elektrische Energie in Bewegung umwandelt.
Kugellager: Sie ermöglichen die reibungsarme Rotation der Motorwelle und sind besonders wartungsbedürftig.
Rotor und Stator: Diese elektromagnetischen Komponenten erzeugen die Drehbewegung.
Wicklungen: Die Kupferspulen im Motor, die das Magnetfeld erzeugen.
Anschlüsse und Verkabelung: Versorgen den Motor mit Strom und verbinden ihn mit der Steuerung.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Motorwartung
Die richtige Wartung von Ventilatormotoren lässt sich in überschaubare Schritte unterteilen. Hier erfahren Sie, wie Sie vorgehen sollten:
1. Vorbereitung und Sicherheitsmaßnahmen
Bevor Sie mit der Wartung beginnen, trennen Sie den Ventilator unbedingt vom Stromnetz. Dies ist eine grundlegende Sicherheitsmaßnahme, die unter keinen Umständen vernachlässigt werden sollte. Legen Sie sich alle benötigten Werkzeuge zurecht, darunter einen Schraubendreher-Satz, Schmiermittel für Elektromotoren und Mikrofasertücher.
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2. Reinigung des Motors
Staub und Schmutz sind die größten Feinde eines Motors. Sie behindern die Wärmeabfuhr und können langfristig zu Überhitzung führen. Entfernen Sie zunächst vorsichtig das Gehäuse des Ventilators, um Zugang zum Motor zu erhalten. Verwenden Sie einen weichen Pinsel oder Druckluft, um Staub und Verschmutzungen von den Motorkomponenten zu entfernen. Bei hartnäckigen Verschmutzungen kann ein leicht angefeuchtetes Tuch helfen – achten Sie jedoch darauf, dass keine Feuchtigkeit in die elektrischen Komponenten eindringt.
3. Inspektion der Kugellager
Die Kugellager sind besonders anfällig für Verschleiß und benötigen regelmäßige Pflege. Überprüfen Sie sie auf ungewöhnliche Geräusche, Spiel oder Schwergängigkeit. Ein gesundes Kugellager dreht sich gleichmäßig und leise. Zeichen für Verschleiß sind Quietschen, Rattern oder unrunde Laufgeräusche. In vielen Fällen hilft eine gründliche Schmierung mit Kugellager Öl. Bei älteren Ventilatoren lohnt es sich, die Lager komplett zu erneuern, was in unserer Anleitung zur korrekten Lagerpflege detailliert beschrieben wird.
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4. Schmierung der beweglichen Teile
Die richtige Schmierung ist entscheidend für die Lebensdauer des Motors. Verwenden Sie spezielles Motoröl oder -fett, das für Elektromotoren geeignet ist. Tragen Sie das Schmiermittel sparsam auf die relevanten Stellen auf – zu viel kann Staub anziehen und sogar kontraproduktiv sein. Achten Sie darauf, dass das Schmiermittel für die Betriebstemperatur des Motors geeignet ist. Bei vielen modernen Ventilatoren sind die Lager versiegelt und benötigen keine zusätzliche Schmierung – informieren Sie sich im Handbuch Ihres Geräts.
5. Überprüfung der elektrischen Verbindungen
Lose oder korrodierte elektrische Verbindungen können die Leistung beeinträchtigen und sogar Sicherheitsrisiken darstellen. Prüfen Sie alle Kabelverbindungen auf festen Sitz und Anzeichen von Korrosion oder Beschädigung. Ziehen Sie lockere Verbindungen vorsichtig nach und ersetzen Sie beschädigte Kabel. Bei korrodierten Kontakten kann ein spezielles Kontaktreinigungsspray helfen.
6. Überprüfung der Wicklungen
Die Motorwicklungen sollten auf Verfärbungen überprüft werden, die auf Überhitzung hindeuten können. Braune oder schwarze Stellen sind Warnsignale. Auch ein verbrannter Geruch kann auf Probleme mit den Wicklungen hinweisen. Bei festgestellten Schäden ist meist professionelle Hilfe erforderlich, da Wicklungen nur von Fachleuten neu gewickelt werden können.
7. Zusammenbau und Testlauf
Nach Abschluss aller Wartungsarbeiten bauen Sie den Ventilator sorgfältig wieder zusammen. Achten Sie darauf, dass alle Schrauben fest angezogen sind und keine losen Teile zurückbleiben. Führen Sie dann einen kurzen Testlauf durch, um die Funktion zu überprüfen. Der Motor sollte nun gleichmäßig und leise laufen.
Häufigkeit der Wartung – wann ist der richtige Zeitpunkt?
Die optimale Wartungsfrequenz hängt von verschiedenen Faktoren ab:
Nutzungsintensität: Ventilatoren, die täglich mehrere Stunden laufen, benötigen häufigere Wartung als solche, die nur gelegentlich genutzt werden.
Umgebungsbedingungen: In staubigen oder feuchten Umgebungen ist eine häufigere Reinigung notwendig.
Alter des Geräts: Ältere Ventilatoren erfordern in der Regel mehr Aufmerksamkeit.
Als Faustregel gilt: Eine grundlegende Reinigung sollte mindestens zweimal jährlich erfolgen – idealerweise vor und nach der intensiven Nutzungsperiode im Sommer. Eine umfassendere Wartung mit Schmierung und Überprüfung der Lager ist jährlich empfehlenswert. Bei Anzeichen von Problemen wie ungewöhnlichen Geräuschen oder verminderter Leistung sollten Sie jedoch sofort aktiv werden.
Die richtigen Wartungsmittel für Ventilatormotoren
Die Wahl der richtigen Pflegeprodukte ist entscheidend für eine effektive Motorwartung. Hier sind die wichtigsten Materialien und Werkzeuge:
Ventilatormotor Wartungssets: Diese enthalten oft alle benötigten Materialien in einer praktischen Zusammenstellung.
Schmiermittel: Verwenden Sie spezielles Öl oder Fett für Elektromotoren. Normales Haushaltsöl kann verharzen und den Motor beschädigen.
Reinigungsmittel: Milde, nicht korrosive Reiniger sind ideal. Vermeiden Sie aggressive Chemikalien, die Kunststoffteile angreifen können.
Druckluft: Eine Druckluftdose ist ideal, um Staub aus schwer zugänglichen Bereichen zu entfernen.
Motorschutzmittel: Diese Produkte bilden einen Schutzfilm auf elektrischen Komponenten und können vor Feuchtigkeit und Korrosion schützen.
Bei der Auswahl der Produkte lohnt es sich, auf Qualität zu achten. Minderwertige Schmiermittel können schnell verhärten oder verharzen und dann mehr schaden als nutzen.
Häufige Probleme bei Ventilatormotoren und ihre Lösung
Auch bei regelmäßiger Wartung können gelegentlich Probleme auftreten. Hier sind häufige Störungen und Lösungsansätze:
Motor startet nicht: Prüfen Sie zunächst die Stromversorgung und alle Kabelverbindungen. Überprüfen Sie auch den Schalter und gegebenenfalls die Sicherung. Bei Kondensatormotoren kann ein defekter Kondensator die Ursache sein.
Motor läuft, aber Ventilator dreht sich nicht: Dies deutet oft auf ein Problem mit der Verbindung zwischen Motor und Ventilatorblatt hin. Überprüfen Sie die Befestigung des Ventilators und ob die Motorwelle frei beweglich ist.
Ungewöhnliche Geräusche: Quietschen oder Schleifen weist meist auf mangelhafte Schmierung oder beschädigte Lager hin. Eine Neuschmierung oder der Austausch der Lager kann hier Abhilfe schaffen.
Überhitzung: Wenn der Motor ungewöhnlich heiß wird, kann dies an einer Überlastung, mangelnder Belüftung oder verschmutzten Kühlrippen liegen. Reinigen Sie gründlich alle Luftwege und prüfen Sie, ob der Ventilator für die Umgebung richtig dimensioniert ist.
Verminderte Leistung: Ein schwacher Luftstrom kann durch Verschmutzung der Ventilatorblätter, ein Problem mit der Motorleistung oder einen zu niedrigen Spannungspegel verursacht werden. Reinigen Sie zunächst die Ventilatorblätter und überprüfen Sie die elektrische Versorgung.
Bei komplexeren Problemen oder wenn Sie sich mit der Reparatur nicht sicher fühlen, zögern Sie nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das gilt besonders für teurere Geräte oder solche mit elektronischer Steuerung, wie in unserem Beitrag zur optimalen Wartung von Steuerungstechnik erläutert wird.
Spezielle Wartungstipps für unterschiedliche Ventilatortypen
Je nach Ventilatortyp gibt es spezifische Wartungsaspekte zu beachten:
Deckenventilatoren: Bei diesen sollte besonders auf die Befestigung an der Decke geachtet werden. Lose Schrauben können zu gefährlichen Vibrationen führen. Zudem ist die Balance der Flügel wichtig – ungleichmäßig angebrachte oder verbogene Flügel verursachen Unwucht.
Standventilatoren: Hier ist die Standfestigkeit ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Prüfen Sie regelmäßig, ob alle Verbindungen des Standfußes fest sind. Auch der Neigungsmechanismus sollte gewartet werden, damit die gewünschte Position zuverlässig gehalten wird.
Tischventilatoren: Diese kleinen Geräte sammeln oft besonders viel Staub an. Eine gründliche Reinigung der Gitter und Flügel ist hier besonders wichtig.
Industrieventilatoren: Diese leistungsstarken Geräte erfordern aufgrund ihrer höheren Belastung eine intensivere Wartung. Achten Sie besonders auf ausreichende Schmierung und prüfen Sie regelmäßig die Riemenspannung bei riemengetriebenen Modellen.
Wartung als Energiesparer und Umweltschutz
Eine regelmäßige Wartung von Ventilatormotoren hat auch positive Auswirkungen auf die Umwelt. Ein gut gewarteter Motor verbraucht weniger Energie und hat eine längere Lebensdauer, was Ressourcen schont. Schon kleine Maßnahmen können den Stromverbrauch deutlich senken:
Saubere Ventilatorblätter bewegen Luft effizienter und erfordern weniger Motorleistung.
Gut geschmierte Lager reduzieren die Reibung und damit den Energiebedarf.
Korrekt ausgerichtete Komponenten vermeiden Energieverluste durch Unwucht oder Vibration.
Eine Studie hat gezeigt, dass schlecht gewartete Motoren bis zu 30% mehr Energie verbrauchen können als optimal gepflegte. Bei intensiver Nutzung kann sich dieser Unterschied deutlich in der Stromrechnung bemerkbar machen.
Fazit: Regelmäßige Wartung zahlt sich mehrfach aus
Die regelmäßige Wartung von Ventilatormotoren ist eine Investition, die sich in mehrfacher Hinsicht lohnt. Sie verlängert die Lebensdauer Ihrer Geräte, verbessert ihre Effizienz, senkt den Energieverbrauch und sorgt für ein angenehmes, geräuscharmes Betriebserlebnis.
Mit den in diesem Artikel vorgestellten Schritten können Sie selbst zur optimalen Pflege Ihrer Ventilatoren beitragen. Scheuen Sie sich aber nicht, bei komplexeren Problemen oder Unsicherheiten professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Kosten einer Fachberatung sind oft geringer als die Kosten für ein neues Gerät.
Denken Sie daran: Ein gut gewarteter Ventilatormotor ist nicht nur effizienter und langlebiger, sondern trägt auch zu einem gesünderen Raumklima bei. Nehmen Sie sich die Zeit für diese wichtige Aufgabe – Ihre Ventilatoren und Ihr Wohlbefinden werden es Ihnen danken.
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Häufig gestellte Fragen
Wie oft sollte ich meinen Ventilatormotor warten?
Eine grundlegende Wartung sollten Sie mindestens zweimal jährlich durchführen – idealerweise vor Beginn und nach Ende der Sommersaison. Eine umfassendere Wartung mit Schmierung der Kugellager ist jährlich empfehlenswert.
Die Häufigkeit hängt aber stark von Ihrer Nutzung ab: Bei täglichem Dauerbetrieb im Sommer oder in staubigen Umgebungen sollten Sie öfter reinigen und kontrollieren. Verwenden Sie dafür am besten ein Ventilatormotor Wartungsset, das alle wichtigen Pflegemittel enthält.
Bei Deckenventilatoren oder Industrieventilatoren mit höherer Belastung kann eine häufigere Kontrolle sinnvoll sein. Achten Sie auf Warnsignale wie ungewöhnliche Geräusche oder verminderte Leistung – dann sollten Sie sofort handeln, unabhängig vom Wartungsplan.
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Welche Werkzeuge brauche ich für die Ventilatorwartung?
Für eine grundlegende Wartung benötigen Sie ein überschaubares Set an Werkzeugen. Das Wichtigste ist ein Schraubendreher-Satz zum Öffnen des Gehäuses, spezielles Motoröl für die Schmierung und Mikrofasertücher für die Reinigung.
Zusätzlich ist Druckluft sehr praktisch, um Staub aus schwer zugänglichen Bereichen zu entfernen. Ein Kontaktreinigungsspray hilft bei korrodierten elektrischen Verbindungen.
Wenn Sie es Ihnen einfach machen möchten, greife zu einem kompletten Wartungsset, das alle benötigten Materialien enthält. Wichtig: Verwenden Sie niemals normales Haushaltsöl, sondern nur Schmiermittel für Elektromotoren, da herkömmliches Öl verharzen und Schäden verursachen kann.
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Was ist der häufigste Grund für Geräusche bei Ventilatoren?
Die häufigste Ursache für störende Geräusche ist mangelnde Schmierung der Kugellager. Wenn Ihr Ventilator quietscht, rattert oder schleifende Geräusche macht, brauchen die Lager dringend Pflege. Eine gründliche Schmierung mit speziellem Kugellageröl schafft hier meist schnell Abhilfe.
Weitere häufige Geräuschquellen sind Staubansammlungen am Motor oder ungleichmäßig verteilter Schmutz auf den Ventilatorflügeln, der eine Unwucht verursacht. Eine gründliche Reinigung mit Druckluft und Mikrofasertüchern kann das Problem lösen.
Bei Deckenventilatoren können auch lose Schrauben an der Deckenbefestigung die Ursache sein. Wenn die Schmierung nicht hilft und die Geräusche anhalten, sind die Kugellager möglicherweise verschlissen und müssen ausgetauscht werden.
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Kann ich normales Öl für die Ventilatorwartung verwenden?
Nein, auf keinen Fall! Normales Haushaltsöl oder Pflanzenöl ist völlig ungeeignet für die Wartung von Ventilatormotoren. Diese Öle verharzen bei den Betriebstemperaturen eines Motors und können die beweglichen Teile regelrecht verkleben, was zu schweren Schäden führt.
Sie sollten ausschließlich spezielles Motoröl für Elektromotoren oder Kugellageröl verwenden. Diese sind hitzebeständig, verharzen nicht und bieten optimale Schmiereigenschaften für die hohen Drehzahlen.
Für die Pflege eignen sich auch spezielle Motorschutzmittel, die zusätzlich vor Feuchtigkeit und Korrosion schützen. Am einfachsten ist es, ein komplettes Wartungsset zu kaufen, das alle richtigen Schmiermittel in abgestimmter Zusammensetzung enthält. Beachten Sie auch, dass viele moderne Standventilatoren versiegelte Lager haben, die überhaupt keine Schmierung benötigen.
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Wie reinige ich den Ventilatormotor richtig?
Die Reinigung beginnt immer mit der wichtigsten Sicherheitsmaßnahme: Trennen Sie den Ventilator vollständig vom Stromnetz! Entfernen Sie dann vorsichtig das Schutzgitter und die Ventilatorblätter, um Zugang zum Motor zu bekommen.
Verwenden Sie Druckluft oder einen weichen Pinsel, um Staub und Verschmutzungen vom Motor zu entfernen. Für hartnäckigen Schmutz können Sie ein leicht angefeuchtetes Mikrofasertuch verwenden – aber Vorsicht: Keine Feuchtigkeit darf in die elektrischen Komponenten eindringen!
Bei starker Verschmutzung helfen milde, nicht korrosive Reinigungsmittel für Elektronik. Achten Sie besonders auf die Kühlrippen des Motors, da verstaubte Rippen zu Überhitzung führen können. Bei Tischventilatoren sammelt sich oft besonders viel Staub – hier sollten Sie besonders gründlich arbeiten. Nach der Reinigung empfiehlt sich eine Behandlung mit Motorschutzmittel gegen Korrosion.
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Warum verbraucht mein Ventilator plötzlich mehr Strom?
Ein erhöhter Stromverbrauch deutet meist auf mangelnde Wartung hin. Verschmutzte Motoren und ungeschmierte Lager erhöhen die Reibung massiv, wodurch der Motor mehr Energie benötigt. Studien zeigen, dass schlecht gewartete Motoren bis zu 30% mehr Strom verbrauchen können!
Die häufigsten Ursachen sind verstaubte Ventilatorblätter, die mehr Widerstand erzeugen, und verschmutzte oder ungeschmierte Kugellager. Eine gründliche Reinigung mit Druckluft und die Schmierung mit speziellem Motoröl können den Verbrauch wieder normalisieren.
Auch lose oder korrodierte elektrische Verbindungen können Energieverluste verursachen. Überprüfe alle Kabel und verwende bei Bedarf Kontaktreiniger. Am einfachsten ist die Wartung mit einem kompletten Wartungsset. Regelmäßige Pflege zahlt sich durch niedrigere Stromkosten schnell aus!
Was mache ich wenn mein Ventilator nicht mehr startet?
Wenn Ihr Ventilator nicht anspringt, überprüfen Sie zunächst die Stromversorgung: Ist das Kabel eingesteckt? Funktioniert die Steckdose? Prüfen Sie auch die Sicherung im Sicherungskasten. Bei Standventilatoren mit Fernbedienung können auch leere Batterien die Ursache sein.
Wenn die Stromversorgung funktioniert, liegt oft ein Problem mit den internen Verbindungen vor. Trennen Sie den Ventilator vom Netz und überprüfen Sie alle Kabelverbindungen im Inneren. Korrodierte Kontakte können Sie mit Kontaktreinigungsspray behandeln.
Bei Kondensatormotoren kann auch ein defekter Kondensator schuld sein – diesen sollten Sie austauschen lassen. Manchmal sind auch die Kugellager so festgefressen, dass der Motor nicht anlaufen kann. Eine Schmierung mit Kugellageröl kann helfen. Wenn diese Maßnahmen nicht funktionieren, ist professionelle Hilfe oder ein neuer Ventilator nötig.
Wie erkenne ich ob die Lager meines Ventilators defekt sind?
Defekte Lager zeigen sich durch verschiedene typische Symptome: Das deutlichste Anzeichen sind ungewöhnliche Geräusche wie Quietschen, Rattern, Schleifen oder ein unrundes Laufgeräusch. Ein gesundes Lager läuft gleichmäßig und nahezu geräuschlos.
Weitere Warnsignale sind Vibrationen, ein wackeliger Lauf oder dass sich die Motorwelle nicht mehr frei drehen lässt. Wenn Sie den Ventilator vom Netz trennen und die Welle von Hand drehen, sollte sie sich leichtgängig und ohne Widerstand bewegen. Spüren Sie Haken, Ruckeln oder deutlichen Widerstand, sind die Lager verschlissen.
Oft hilft zunächst eine gründliche Schmierung mit speziellem Kugellageröl. Bei älteren Deckenventilatoren oder Industrieventilatoren lohnt sich oft der Austausch der Kugellager. Ein Wartungsset mit den richtigen Schmiermitteln kann die Lebensdauer erheblich verlängern.
Welche Wartung brauchen Deckenventilatoren speziell?
Deckenventilatoren haben besondere Anforderungen, da sie permanent gegen die Schwerkraft arbeiten und ein Sicherheitsrisiko darstellen können. Das Wichtigste ist die regelmäßige Überprüfung der Deckenbefestigung – lose Schrauben können zu gefährlichen Vibrationen oder sogar zum Absturz führen!
Kontrollieren Sie alle Befestigungsschrauben mindestens halbjährlich mit einem geeigneten Schraubendreher-Set und ziehe sie bei Bedarf nach. Wichtig ist auch die Balance der Flügel – ungleichmäßig angebrachte oder verbogene Flügel verursachen Unwucht und erhöhen die Belastung der Aufhängung.
Die Motorwartung erfolgt wie bei anderen Ventilatoren: Reinigung mit Druckluft und Schmierung der Kugellager mit speziellem Motoröl. Da die Wartung in der Höhe unbequem ist, empfiehlt sich ein komplettes Wartungsset, damit Sie alles in einem Arbeitsgang erledigen können.
Lohnt sich die Reparatur eines alten Ventilators überhaupt noch?
Das hängt von mehreren Faktoren ab. Bei hochwertigen Ventilatoren lohnt sich eine Wartung und Reparatur fast immer – diese Geräte sind auf Langlebigkeit ausgelegt und können mit der richtigen Pflege jahrzehntelang funktionieren. Besonders bei teuren Deckenventilatoren oder Industrieventilatoren ist die Investition in ein Wartungsset und neue Kugellager sinnvoll.
Bei günstigen Tischventilatoren oder Standventilatoren aus dem unteren Preissegment kann eine Neuanschaffung wirtschaftlicher sein, wenn größere Reparaturen anstehen. Eine einfache Wartung mit Motoröl und Druckluft lohnt sich aber immer – sie kostet wenig und kann die Lebensdauer deutlich verlängern.
Aus Nachhaltigkeitssicht ist eine Reparatur meist die bessere Wahl, da sie Ressourcen schont. Sind Motor oder Wicklungen aber schwer beschädigt, übersteigen die Reparaturkosten oft den Wert des Geräts.