Wasserstoffheizung: Die Zukunft des Heizens
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In Zeiten steigender Energiepreise und wachsenden Umweltbewusstseins rückt die Wasserstoffheizung zunehmend in den Fokus als vielversprechende Alternative zu konventionellen Heizsystemen. Diese innovative Technologie könnte einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende im Wärmesektor leisten und die Art, wie wir unsere Häuser beheizen, nachhaltig verändern. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Konzept, und welche Chancen bietet es für Hausbesitzer?
Wie funktioniert eine Wasserstoffheizung?
Das Grundprinzip einer Wasserstoffheizung ist relativ einfach: Wasserstoff (H₂) wird verbrannt oder in einer Brennstoffzelle zur Energiegewinnung genutzt. Bei der Verbrennung von Wasserstoff entsteht als „Abfallprodukt“ lediglich Wasser – keine schädlichen CO₂-Emissionen wie bei fossilen Brennstoffen. Dies macht die Technologie besonders umweltfreundlich.
Empfohlene Produkte zu Brennstoffzelle Heizung
Grundsätzlich gibt es zwei Hauptvarianten:
1. Wasserstoff-Brennwertheizung
Diese funktioniert ähnlich wie eine herkömmliche Gasheizung, nutzt jedoch Wasserstoff statt Erdgas als Brennstoff. Der Wasserstoff wird verbrannt, wobei Wärme freigesetzt wird, die zum Heizen des Hauses und zur Warmwasserbereitung verwendet wird. Moderne Systeme können mit reinem Wasserstoff oder mit Wasserstoff-Erdgas-Gemischen (sogenannten H₂-ready Geräten) betrieben werden.
2. Brennstoffzellen-Heizung
Bei diesem technologisch anspruchsvolleren Ansatz wird der Wasserstoff nicht verbrannt, sondern in einer Brennstoffzelle zur Stromerzeugung genutzt. Dabei entsteht Wärme als Nebenprodukt, die für Heizzwecke verwendet wird. Diese Systeme erzeugen also gleichzeitig Strom und Wärme und arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung.
Ein wesentlicher Vorteil der Brennstoffzellen-Variante liegt in ihrem sehr hohen Wirkungsgrad. Während die direkte Verbrennung von Wasserstoff einen Wirkungsgrad von etwa 85-95% erreicht, können Brennstoffzellensysteme Gesamtwirkungsgrade von über 90% erzielen, wenn sowohl die erzeugte Wärme als auch der Strom genutzt werden.
Wasserstoffheizung: Umweltfreundlichkeit hängt von der Wasserstoffquelle ab
Die ökologische Bilanz einer Wasserstoffheizung wird maßgeblich dadurch bestimmt, wie der verwendete Wasserstoff hergestellt wurde. Man unterscheidet zwischen:
- Grüner Wasserstoff: Hergestellt durch Elektrolyse mit Strom aus erneuerbaren Energien. Dies ist die umweltfreundlichste Variante mit neutraler CO₂-Bilanz.
- Blauer Wasserstoff: Gewonnen aus Erdgas, wobei das entstehende CO₂ abgeschieden und gespeichert wird (CCS-Technologie).
- Grauer Wasserstoff: Ebenfalls aus Erdgas produziert, jedoch ohne CO₂-Abscheidung. Diese Variante bietet kaum Umweltvorteile gegenüber konventionellen Heizsystemen.
Für eine wirklich nachhaltige Heizlösung sollte ausschließlich grüner Wasserstoff verwendet werden. Nur dann wird das volle Potenzial zur CO₂-Einsparung ausgeschöpft. Aktuell ist grüner Wasserstoff jedoch noch vergleichsweise teuer in der Herstellung und nicht flächendeckend verfügbar.
Empfohlene Produkte zu Grüner Wasserstoff
Ein bemerkenswerter Aspekt der Wasserstoffheizung ist ihre potenzielle Kompatibilität mit bestehender Infrastruktur. In vielen Fällen können vorhandene Erdgasnetze mit gewissen Modifikationen für den Transport von Wasserstoff oder Wasserstoff-Erdgas-Gemischen genutzt werden. Dies könnte den Übergang zu dieser Technologie erleichtern und Kosten sparen.
Vorteile und Nachteile der Wasserstoffheizung
Wie jede Technologie hat auch die Wasserstoffheizung ihre spezifischen Stärken und Schwächen:
Vorteile:
Umweltfreundlichkeit: Bei Verwendung von grünem Wasserstoff entstehen praktisch keine CO₂-Emissionen beim Betrieb.
Nutzung vorhandener Infrastruktur: Bestehende Gasnetze können teilweise weitergenutzt werden, was den Umstieg erleichtert.
Hohe Energiedichte: Wasserstoff hat eine hohe Energiedichte, was ihn als Energieträger attraktiv macht.
Förderung: Diverse staatliche Programme unterstützen bereits heute die Installation von Brennstoffzellen-Heizungen und anderen wasserstoffbasierten Systemen.
Unabhängigkeit: Mit einem Wasserstoff Speichersystem lässt sich in Kombination mit erneuerbaren Energien eine gewisse Energieautarkie erreichen.
Empfohlene Produkte zu Wasserstoff Speichersystem
Nachteile:
Verfügbarkeit: Grüner Wasserstoff ist derzeit noch nicht flächendeckend und in ausreichenden Mengen verfügbar.
Kosten: Die Anschaffungs- und Betriebskosten sind aktuell noch höher als bei konventionellen Heizsystemen.
Energieverluste: Bei der Herstellung, dem Transport und der Speicherung von Wasserstoff entstehen Energieverluste.
Sicherheitsanforderungen: Der Umgang mit Wasserstoff erfordert besondere Sicherheitsmaßnahmen aufgrund seiner hohen Reaktivität.
Ist die Wasserstoffheizung eine Alternative zur Wärmepumpe?
Eine häufig gestellte Frage betrifft den Vergleich zwischen Wasserstoffheizungen und Wärmepumpen, die derzeit als bevorzugte Lösung für klimafreundliches Heizen gelten. Beide Technologien haben ihre spezifischen Einsatzbereiche:
Wärmepumpen arbeiten besonders effizient, wenn sie direkt mit Strom aus erneuerbaren Quellen betrieben werden. Sie nutzen Umweltwärme und sind daher in gut gedämmten Gebäuden mit Flächenheizungen (wie Fußbodenheizung) ideal. Allerdings stoßen sie in Altbauten mit hohem Wärmebedarf oder bei sehr niedrigen Außentemperaturen an Grenzen.
Wasserstoffheizungen könnten hingegen besonders in Bestandsgebäuden mit vorhandenem Gasnetz und konventionellen Heizkörpern eine Alternative darstellen. Sie könnten zudem als Ergänzung zu Wärmepumpen in Hybridheizungen eingesetzt werden, um Spitzenlasten abzudecken.
Experten sind sich weitgehend einig, dass die Energiewende im Wärmesektor einen Mix verschiedener Technologien erfordern wird. Die Wasserstoffheizung wird dabei voraussichtlich eine wichtige Rolle spielen, insbesondere in Bereichen, wo andere Lösungen an technische oder wirtschaftliche Grenzen stoßen.
Aktuelle Entwicklungen und Pilotprojekte
Die Wasserstoffheizung befindet sich derzeit noch in einer frühen Phase der Markteinführung, doch es gibt bereits vielversprechende Pilotprojekte:
In Deutschland läuft das Projekt „H2-Wyhlen“, bei dem ein Wohngebiet mit Wasserstoff beheizt wird. Ähnliche Projekte gibt es in Großbritannien mit dem „H21 Leeds City Gate“-Projekt und den Niederlanden mit „Hydrogen to Homes“.
Große Heizungshersteller haben bereits H₂-ready Heizkessel entwickelt, die entweder direkt mit Wasserstoff betrieben werden können oder sich mit überschaubarem Aufwand umrüsten lassen. Dies ermöglicht einen schrittweisen Übergang von Erdgas zu Wasserstoff.
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Die Brennstoffzellentechnologie für den Heimbereich ist ebenfalls auf dem Vormarsch. Mehrere Hersteller bieten bereits Mikro-KWK-Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplung) auf Brennstoffzellenbasis an, die derzeit meist noch mit Erdgas betrieben werden, aber für den künftigen Betrieb mit Wasserstoff konzipiert sind.
Fördermöglichkeiten und wirtschaftliche Aspekte
Die Bundesregierung fördert im Rahmen ihrer Wasserstoffstrategie verschiedene Technologien, die auf diesem Energieträger basieren. Für Hausbesitzer besonders relevant sind:
Das KfW-Programm „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ unterstützt unter bestimmten Voraussetzungen die Installation von Brennstoffzellenheizungen mit Zuschüssen.
Das Förderprogramm „Zukunft Wasserstoff“ bietet Unterstützung für innovative Pilotprojekte im Bereich Wasserstoffnutzung, darunter auch Heizungsanwendungen.
Die Wirtschaftlichkeit einer Wasserstoffheizung hängt stark von den künftigen Wasserstoffpreisen ab. Experten gehen davon aus, dass diese mit steigender Produktionskapazität und technologischem Fortschritt sinken werden. Ein entscheidender Faktor wird zudem die Bepreisung von CO₂-Emissionen sein, die konventionelle Heizsysteme zunehmend teurer machen wird.
Ausblick: Wann wird die Wasserstoffheizung alltagstauglich?
Die breite Markteinführung von Wasserstoffheizungen für Privathaushalte wird von mehreren Faktoren abhängen:
Der Aufbau einer flächendeckenden Wasserstoffinfrastruktur ist eine Grundvoraussetzung. Dies umfasst Produktionsanlagen, Transportnetze und Speichermöglichkeiten.
Die Kosten für grünen Wasserstoff müssen durch Skaleneffekte und technologischen Fortschritt deutlich sinken, um mit anderen Energieträgern konkurrieren zu können.
Regulatorische Rahmenbedingungen wie CO₂-Bepreisung und Fördermaßnahmen werden eine entscheidende Rolle spielen.
Nach Einschätzung vieler Experten könnte die Wasserstoffheizung ab Mitte der 2030er Jahre eine größere Verbreitung finden. Bis dahin wird sie voraussichtlich zunächst in Pilotprojekten und speziellen Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen.
In der Zwischenzeit ist es für Hausbesitzer ratsam, bei anstehenden Heizungsmodernisierungen auf Zukunftsfähigkeit zu achten. H₂-ready Heizkessel können eine Option sein, um sich auf die Wasserstoffzukunft vorzubereiten, ohne sofortige Mehrkosten zu haben.
Fazit: Wasserstoffheizung als Teil der Energiewende
Die Wasserstoffheizung stellt eine vielversprechende Technologie für die Wärmewende dar. Sie bietet das Potenzial für nahezu emissionsfreies Heizen bei gleichzeitiger Nutzung vorhandener Infrastruktur. Trotz aktueller Herausforderungen hinsichtlich Verfügbarkeit und Kosten könnte sie mittelfristig eine wichtige Rolle im Mix der Heiztechnologien spielen.
Für Hausbesitzer empfiehlt es sich, die weitere Entwicklung aufmerksam zu verfolgen und bei anstehenden Investitionen in die Heizungstechnik die Option Wasserstoff zumindest mitzudenken. Besonders in Gebäuden, die sich nicht optimal für Wärmepumpen eignen, könnte die Wasserstoffheizung künftig eine attraktive Alternative darstellen.
Mit fortschreitender Technologieentwicklung und wachsender Wasserstoffwirtschaft wird diese innovative Heiztechnologie voraussichtlich zunehmend an Bedeutung gewinnen – ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einem klimaneutralen Gebäudesektor.
+ Wie funktioniert eine Wasserstoffheizung und welche Systeme gibt es?
Eine Wasserstoffheizung nutzt Wasserstoff als Brennstoff, wobei bei der Verbrennung nur Wasser als Abfallprodukt entsteht – komplett ohne CO₂-Emissionen. Es gibt zwei Hauptvarianten für Ihr Zuhause.
Die Wasserstoff-Brennwertheizung funktioniert ähnlich wie eine herkömmliche Gasheizung, verbrennt aber Wasserstoff statt Erdgas. Moderne H₂-ready Gaskessel können bereits heute installiert werden und später auf reinen Wasserstoff umgestellt werden.
Die Brennstoffzellen-Heizung ist technologisch ausgereifter: Sie erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme durch elektrochemische Reaktion. Diese Brennstoffzellen-Systeme erreichen Gesamtwirkungsgrade von über 90% und sind besonders effizient. Für die Überwachung empfiehlt sich ein Energiemessgerät, um den Verbrauch im Blick zu behalten.
+ Was kostet eine Wasserstoffheizung und welche Förderungen gibt es?
Die Anschaffungskosten für eine Wasserstoffheizung liegen derzeit deutlich über konventionellen Systemen. Eine Brennstoffzellenheizung kostet etwa 25.000-35.000 Euro, während H₂-ready Heizkessel günstiger bei 5.000-10.000 Euro liegen.
Die gute Nachricht: Das KfW-Programm „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ fördert Brennstoffzellenheizungen mit Zuschüssen bis zu 11.200 Euro. Auch das Förderprogramm „Zukunft Wasserstoff“ unterstützt innovative Projekte.
Für die Planung sollten Sie einen Fachmann konsultieren. Zur Vorbereitung können Sie bereits heute in intelligente Heizungssteuerungen investieren und mit programmierbaren Thermostaten Energie sparen.
+ Ist grüner Wasserstoff wirklich umweltfreundlich und wo bekomme ich ihn?
Grüner Wasserstoff ist tatsächlich die umweltfreundlichste Variante, da er durch Elektrolyse mit erneuerbarem Strom hergestellt wird und eine neutrale CO₂-Bilanz aufweist. Im Gegensatz dazu bietet grauer Wasserstoff aus Erdgas kaum Umweltvorteile.
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Das Problem: Grüner Wasserstoff ist noch nicht flächendeckend verfügbar und teurer als konventionelle Energieträger. Die Infrastruktur befindet sich erst im Aufbau.
Was Sie heute tun können: Wenn Sie sich für eine klimafreundliche Heizung interessieren, sollten Sie zunächst Ihre aktuelle Heizungsanlage optimieren. Eine bessere Wärmedämmung und hydraulischer Abgleich senken sofort Ihren Energiebedarf. Mit einem CO₂-Messgerät können Sie Ihre Emissionen überwachen.
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+ Kann ich meine bestehende Gasheizung auf Wasserstoff umrüsten?
Ja, das ist möglich – allerdings mit Einschränkungen. Viele Hersteller bieten bereits H₂-ready Heizkessel an, die entweder direkt mit Wasserstoff laufen oder sich mit überschaubarem Aufwand umrüsten lassen. Die vorhandenen Rohrleitungen und Heizkörper können meist weitergenutzt werden.
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Wichtig zu wissen: Nicht jede alte Gasheizung lässt sich umrüsten. Wasserstoff erfordert spezielle Materialien und Dichtungen, da das Gas sehr klein und reaktiv ist. Eine Inspektion durch einen Fachbetrieb ist unerlässlich.
Der praktische Weg: Wenn Ihre Heizung bald erneuert werden muss, investieren Sie in einen H₂-ready Kessel. Installieren Sie bereits Wasserstoffsensoren zur Sicherheit und rüsten Sie mit smarten Thermostaten für optimale Effizienz aus.
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+ Welche Sicherheitsmaßnahmen brauche ich für eine Wasserstoffheizung?
Wasserstoff ist hochreaktiv und erfordert besondere Sicherheitsvorkehrungen, aber moderne Wasserstoffheizungen sind mit umfangreichen Schutzsystemen ausgestattet. Die Technologie ist grundsätzlich sicher, wenn Sie einige Punkte beachten.
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Unverzichtbare Sicherheitsausstattung:
Zusätzlich empfehle ich Rauchmelder und einen Feuerlöscher in der Nähe des Heizraums. Mit der richtigen Ausstattung ist eine Wasserstoffheizung nicht gefährlicher als konventionelle Systeme.
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+ Wasserstoffheizung oder Wärmepumpe – was ist besser für mein Haus?
Die Antwort hängt stark von Ihrem Gebäude ab. Wärmepumpen sind derzeit die bevorzugte Lösung für Neubauten und gut gedämmte Häuser mit Fußbodenheizung. Sie arbeiten extrem effizient und sind technologisch ausgereift.
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Wann ist eine Wasserstoffheizung besser?
- In Altbauten mit vorhandenem Gasnetz und klassischen Heizkörpern
- Bei hohem Wärmebedarf und schlechter Dämmung
- Wenn eine Hybridlösung gewünscht ist
- In Regionen mit geplanter Wasserstoffinfrastruktur
Mein Tipp: Lassen Sie einen Energieberater eine Bestandsaufnahme machen. Investieren Sie zunächst in eine bessere Gebäudedämmung – das senkt den Energiebedarf unabhängig vom gewählten Heizsystem. Ein Energiemessgerät hilft beim Vergleich der Verbrauchswerte.
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+ Wann werden Wasserstoffheizungen wirklich alltagstauglich und verfügbar?
Experten rechnen damit, dass Wasserstoffheizungen ab Mitte der 2030er Jahre eine größere Verbreitung finden werden. Derzeit laufen Pilotprojekte wie „H2-Wyhlen“ in Deutschland, und erste H₂-ready Heizkessel sind bereits erhältlich.
Was fehlt noch? Der flächendeckende Aufbau von Produktionsanlagen, Transportnetzen und Speichermöglichkeiten für grünen Wasserstoff. Zudem müssen die Kosten durch Skaleneffekte deutlich sinken.
Was Sie jetzt tun können: Wenn Ihre Heizung bald erneuert werden muss, können Sie bereits in einen H₂-ready Kessel investieren, der zunächst mit Gas läuft und später umgerüstet wird. Ergänzen Sie Ihr System mit solarer Warmwasserbereitung und intelligenter Steuerung. Informieren Sie sich mit aktuellen Fachbüchern über die neuesten Entwicklungen.
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+ Wie hoch ist der Wirkungsgrad einer Wasserstoffheizung im Vergleich?
Der Wirkungsgrad hängt vom Systemtyp ab. Eine Wasserstoff-Brennwertheizung erreicht etwa 85-95%, während Brennstoffzellen-Systeme Gesamtwirkungsgrade von über 90% erzielen, wenn sowohl Strom als auch Wärme genutzt werden.
Zum Vergleich: Moderne Gas-Brennwertkessel erreichen 95-98%, Wärmepumpen haben jedoch eine Jahresarbeitszahl von 3-4, nutzen also Umweltwärme und sind noch effizienter.
Aber Achtung: Bei Wasserstoff entstehen Energieverluste bei Herstellung, Transport und Speicherung. Der Gesamtwirkungsgrad von der Stromerzeugung bis zur Wärme liegt daher niedriger.
Effizienz optimieren: Unabhängig vom System sollten Sie in eine gute Heizungsregelung, programmierbare Thermostate und Rohrdämmung investieren. Mit einem Wärmemengenzähler können Sie den tatsächlichen Verbrauch überwachen.
+ Welche Wartung benötigt eine Wasserstoffheizung und was kostet das?
Wie jede Heizungsanlage benötigt auch eine Wasserstoffheizung regelmäßige Wartung. Brennstoffzellen-Systeme sind wartungsintensiver als einfache Brennwertheizungen und erfordern spezialisierte Fachbetriebe.
Typische Wartungsarbeiten:
- Jährliche Inspektion durch zertifizierten Fachbetrieb
- Überprüfung der Sicherheitssensoren
- Kontrolle von Dichtungen und Verbindungen
- Austausch von Verschleißteilen bei Brennstoffzellen (alle 5-10 Jahre)
Kosten: Rechnen Sie mit 200-400 Euro jährlich für Standard-Wartung, bei Brennstoffzellen können es 400-800 Euro sein. Ein Wartungsvertrag sichert regelmäßige Checks.
Eigenvorsorge: Installieren Sie Druckprüfer und Thermometer zur Selbstkontrolle. Ein Smart-Home-System meldet automatisch Störungen.
+ Kann ich eine Wasserstoffheizung mit Solar oder anderen erneuerbaren Energien kombinieren?
Absolut – die Kombination ist sogar besonders sinnvoll! Eine Hybridheizung nutzt verschiedene Energiequellen optimal und erhöht Ihre Unabhängigkeit.
Ideale Kombinationen:
Das Energiemanagement: Eine intelligente Steuerung koordiniert alle Systeme. Mit einem Energiemanagementsystem nutzen Sie immer die günstigste Quelle. Ergänzen Sie mit einem Pufferspeicher für optimale Effizienz. Ein Energiemonitor zeigt, welches System gerade arbeitet.
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