Wärmepumpenspeicher revolutionieren Energieeffizienz
Die Energiewende hat in den letzten Jahren zu einem Umdenken bei der Beheizung von Wohnräumen geführt. Wärmepumpen gelten dabei als zukunftsweisende Technologie, die sowohl umweltfreundlich als auch wirtschaftlich betrieben werden kann. Doch um ihr volles Potential zu entfalten, benötigen sie einen entscheidenden Partner: den Wärmepumpenspeicher. Diese innovative Komponente kann die Effizienz einer Heizanlage deutlich steigern und gleichzeitig Energiekosten senken. In diesem Artikel erfahren Sie, warum die Kombination aus Wärmepumpe und Speichersystem die Zukunft des energieeffizienten Heizens darstellt.
Warum Wärmepumpenspeicher für moderne Heizsysteme unverzichtbar sind
Wärmepumpen arbeiten am effizientesten, wenn sie konstant und ohne häufige Start-Stop-Zyklen laufen können. Genau hier kommen Pufferspeicher für Wärmepumpen ins Spiel. Sie dienen als Zwischenlager für die erzeugte Wärmeenergie und ermöglichen es der Wärmepumpe, in längeren, effizienten Zyklen zu arbeiten.
Empfohlene Produkte zu Pufferspeicher Wärmepumpe
Die Vorteile eines Wärmepumpenspeichers sind vielfältig:
- Optimierung der Laufzeiten der Wärmepumpe
- Reduktion des Stromverbrauchs durch weniger Start-Stop-Vorgänge
- Verlängerung der Lebensdauer der Wärmepumpe
- Überbrückung von Sperrzeiten des Energieversorgers
- Möglichkeit zur Integration von Solarenergie
Besonders bei modernen Niedrigenergiehäusern mit Fußbodenheizung zeigt sich der Wert eines gut dimensionierten Speichersystems. Die gespeicherte Energie kann bedarfsgerecht abgegeben werden, während die Wärmepumpe selbst nur dann läuft, wenn die Bedingungen optimal sind. Dies führt zu einer signifikanten Verbesserung der Jahresarbeitszahl (JAZ) – dem Maß für die Effizienz einer Wärmepumpe.
Funktionsweise und Arten von Wärmepumpenspeichern
Ein Wärmepumpenspeicher ist im Wesentlichen ein gut isolierter Behälter, der mit Wasser gefüllt ist. Dieses Wasser wird von der Wärmepumpe erhitzt und speichert die Energie, bis sie benötigt wird. Je nach Anwendungsbereich unterscheidet man verschiedene Arten von Speichern:
Pufferspeicher dienen primär der Optimierung des Heizkreislaufs. Sie nehmen die von der Wärmepumpe erzeugte Wärme auf und geben sie bei Bedarf an das Heizsystem ab. Besonders bei Bestandsgebäuden mit höherem Wärmebedarf sind sie unverzichtbar.
Kombispeicher vereinen die Funktionen eines Pufferspeichers mit der Warmwasserbereitung. Sie verfügen über ein integriertes Trinkwassermodul oder einen Tank-in-Tank-Aufbau, bei dem ein kleinerer Edelstahltank für Trinkwasser in den größeren Pufferspeicher eingebaut ist.
Schichtenspeicher nutzen das physikalische Prinzip, dass warmes Wasser nach oben steigt. Durch eine spezielle Konstruktion wird die Temperaturschichtung im Speicher gefördert, wodurch verschiedene Temperaturniveaus gleichzeitig zur Verfügung stehen – höhere Temperaturen für Warmwasser und niedrigere für die Heizung.
Dimensionierung und Integration in bestehende Heizsysteme
Die richtige Größe eines Wärmepumpenspeichers hängt von mehreren Faktoren ab:
Empfohlene Produkte zu Wärmepumpenspeicher
- Leistung der Wärmepumpe
- Wärmebedarf des Gebäudes
- Art des Heizsystems (Fußbodenheizung, Heizkörper)
- Warmwasserbedarf
- Eventuell vorhandene zusätzliche Wärmequellen (z.B. Solarthermie)
Als Faustregel gilt: Ein Pufferspeicher sollte etwa 20 bis 50 Liter pro Kilowatt Wärmepumpenleistung umfassen. Bei einer 10-kW-Wärmepumpe wären das etwa 200 bis 500 Liter. Bei der Integration zusätzlicher Wärmequellen wie einer Solaranlage kann ein größeres Volumen sinnvoll sein.
Die Integration in bestehende Heizsysteme ist in der Regel problemlos möglich. Besonders bei älteren Heizungsanlagen mit höheren Vorlauftemperaturen kann ein Pufferspeicher die Effizienz deutlich verbessern. Der Speicher fungiert dabei als hydraulische Weiche zwischen Wärmepumpe und Heizkreis, was die Regelbarkeit des Systems erhöht.
Wärmepumpenspeicher und erneuerbare Energien: Die perfekte Symbiose
Die wahre Stärke eines Wärmepumpenspeichers zeigt sich in Kombination mit erneuerbaren Energiequellen. Photovoltaikanlagen erzeugen tagsüber Strom, der direkt für den Betrieb der Wärmepumpe genutzt werden kann. Die erzeugte Wärme wird im Speicher gesammelt und steht auch dann zur Verfügung, wenn die Sonne nicht scheint.
Eine besonders effiziente Kombination bilden Wärmepumpenspeicher mit Solarthermie. Die Sonnenkollektoren liefern direkt Wärmeenergie, die im Speicher zwischengelagert wird. Die Wärmepumpe muss in diesem Fall nur ergänzend arbeiten, was den Stromverbrauch reduziert. Bei größeren Anlagen kann so eine Solardeckungsrate von 30% oder mehr für Heizung und Warmwasser erreicht werden.
Mit intelligenten Steuerungssystemen lässt sich die Effizienz noch weiter steigern. Diese berücksichtigen Wetterprognosen, variable Stromtarife und den aktuellen Wärmebedarf, um den Betrieb der Wärmepumpe und die Nutzung des Speichers zu optimieren. So wird die Wärmepumpe bevorzugt dann betrieben, wenn selbst erzeugter Solarstrom zur Verfügung steht oder die Strompreise niedrig sind.
Wirtschaftlichkeit und Einsparpotential durch Wärmepumpenspeicher
Die Investition in einen hochwertigen Energiespeicher für die Heizung zahlt sich langfristig aus. Durch die Optimierung der Betriebszeiten der Wärmepumpe kann der Stromverbrauch je nach System um 10 bis 15 Prozent gesenkt werden. Bei aktuellen Energiepreisen bedeutet das eine erhebliche Kosteneinsparung über die Lebensdauer des Systems.
Empfohlene Produkte zu Energiespeicher Heizung
Ein Rechenbeispiel verdeutlicht das Einsparpotential:
- Annahme: Eine Wärmepumpe mit 10 kW Leistung und einer Jahresarbeitszahl von 3,5
- Jährlicher Wärmebedarf eines durchschnittlichen Einfamilienhauses: 20.000 kWh
- Stromverbrauch ohne Pufferspeicher: ca. 5.700 kWh
- Stromverbrauch mit optimiertem Pufferspeicher: ca. 5.000 kWh
- Einsparung bei einem Strompreis von 30 Cent/kWh: etwa 210 Euro jährlich
Hinzu kommt die verlängerte Lebensdauer der Wärmepumpe durch weniger Taktvorgänge. Ein qualitativ hochwertiger Wärmepumpenspeicher hält in der Regel 20 Jahre und länger, sodass sich die Investition über die Betriebszeit mehrfach amortisieren kann.
Staatliche Förderungen machen die Anschaffung zusätzlich attraktiv. Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) werden Wärmepumpenanlagen inklusive der notwendigen Speichertechnik gefördert. Je nach Anlagentyp und Einsatzbereich sind Zuschüsse von 25 bis 40 Prozent der Investitionskosten möglich.
Tipps zur Optimierung Ihres Wärmepumpenspeichers
Um das Maximum aus Ihrem Wärmepumpenspeicher herauszuholen, sollten Sie folgende Punkte beachten:
- Hochwertige Dämmung: Die Qualität der Speicherdämmung ist entscheidend für die Effizienz. Achten Sie auf einen niedrigen Wärmeverlustkoeffizienten.
- Hydraulischer Abgleich: Ein korrekt eingestelltes Heizsystem ist die Grundlage für die effiziente Nutzung des gespeicherten Warmwassers.
- Intelligente Steuerung: Moderne Regelungstechnik passt die Betriebszeiten der Wärmepumpe an günstige Strombezugszeiten und den tatsächlichen Wärmebedarf an.
- Regelmäßige Wartung: Überprüfen Sie periodisch die Einstellungen und den Zustand Ihres Speichersystems, um optimale Leistung zu gewährleisten.
- Temperaturschichtung nutzen: Bei Schichtenspeichern ist auf die korrekte Anordnung der Anschlüsse zu achten, um die Temperaturschichtung nicht zu stören.
Besonders in Kombination mit einer smarten Thermostatsteuerung kann ein Wärmepumpenspeicher sein volles Potential entfalten. Moderne Systeme lernen aus dem Nutzungsverhalten und passen die Wärmeerzeugung und -speicherung automatisch an.
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Zukunftsperspektiven: Wärmepumpenspeicher als Teil der Energiewende
Wärmepumpenspeicher werden in Zukunft eine noch wichtigere Rolle spielen. Mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Energien im Strommix wird die zeitliche Entkopplung von Energieerzeugung und -verbrauch immer bedeutsamer. Wärmepumpenspeicher fungieren dabei als wichtiger Puffer, der überschüssigen Strom aus Wind- und Solarenergie in Form von Wärme speichern kann.
Innovative Entwicklungen wie Power-to-Heat-Systeme nutzen gezielt Stromüberschüsse, um Wärme zu erzeugen und zu speichern. In Verbindung mit intelligenten Stromnetzen (Smart Grids) können Wärmepumpenspeicher so zur Netzstabilität beitragen und gleichzeitig kostengünstigen Strom für die Wärmeerzeugung nutzen.
Auch die Materialtechnologie entwickelt sich weiter. Neue Phasenwechselmaterialien (PCM) können bei gleichem Volumen deutlich mehr Wärmeenergie speichern als Wasser. Kompaktere und effizientere Speichersysteme sind dadurch in greifbare Nähe gerückt.
Fazit: Wärmepumpenspeicher als Schlüsselelement moderner Heizsysteme
Der Wärmepumpenspeicher ist weit mehr als nur ein Zubehörteil – er ist ein integraler Bestandteil eines zukunftsfähigen Heizsystems. Durch die optimale Abstimmung von Wärmeerzeugung und -verbrauch trägt er maßgeblich zur Effizienzsteigerung bei. Die resultierenden Energieeinsparungen schonen nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.
Für Hausbesitzer, die auf eine Wärmepumpe setzen oder diese planen, sollte ein adäquates Speichersystem selbstverständlich sein. Die Investition amortisiert sich durch niedrigere Betriebskosten, eine längere Lebensdauer der Wärmepumpe und die Möglichkeit, erneuerbare Energien optimal zu nutzen.
Mit Blick auf die Energiewende und steigende Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden werden Wärmepumpenspeicher in Zukunft zum Standard in modernen Heizsystemen gehören. Wer heute investiert, ist für die Herausforderungen von morgen bestens gerüstet.
+ Welche Größe sollte ein Wärmepumpenspeicher für mein Einfamilienhaus haben?
Die richtige Größe Ihres Wärmepumpenspeichers hängt von der Leistung Ihrer Wärmepumpe ab. Als bewährte Faustregel gilt: 20 bis 50 Liter pro Kilowatt Wärmepumpenleistung.
Konkrete Beispiele:
- Bei einer 8-kW-Wärmepumpe: 160-400 Liter
- Bei einer 10-kW-Wärmepumpe: 200-500 Liter
- Bei einer 12-kW-Wärmepumpe: 240-600 Liter
Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus ist ein Pufferspeicher mit 300-500 Litern meist optimal. Wenn Sie zusätzlich eine Solarthermie-Anlage oder Photovoltaikanlage integrieren möchten, sollten Sie einen größeren Kombispeicher wählen. Lassen Sie sich am besten von einem Fachmann beraten, der auch Ihren Warmwasserbedarf und die Art Ihres Heizsystems (Fußbodenheizung oder Heizkörper) berücksichtigt.
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+ Was ist der Unterschied zwischen einem Pufferspeicher und einem Kombispeicher für Wärmepumpen?
Der Hauptunterschied liegt in der Funktionalität: Ein Pufferspeicher dient ausschließlich der Optimierung des Heizkreislaufs, während ein Kombispeicher zwei Aufgaben erfüllt.
Pufferspeicher: Speichert die von der Wärmepumpe erzeugte Wärme nur für die Heizung. Er ist ideal für Häuser, die bereits einen separaten Warmwasserspeicher haben oder diesen nicht benötigen.
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Kombispeicher: Vereint Heizung und Warmwasserbereitung in einem Gerät. Er verfügt über ein integriertes Trinkwassermodul oder einen Tank-in-Tank-Aufbau mit einem Edelstahltank für Trinkwasser.
Für Neubauten und bei Platzmangel ist ein Kombispeicher meist die bessere Wahl, da Sie nur ein Gerät benötigen. Mit einer intelligenten Heizungssteuerung können beide Varianten optimal betrieben werden.
+ Wie viel Geld kann ich mit einem Wärmepumpenspeicher jährlich sparen?
Mit einem gut dimensionierten Wärmepumpenspeicher können Sie Ihren Stromverbrauch um 10 bis 15 Prozent senken – das bedeutet konkrete Einsparungen auf Ihrer Stromrechnung.
Rechenbeispiel für ein Einfamilienhaus:
- Jährlicher Wärmebedarf: 20.000 kWh
- Stromverbrauch ohne Speicher: ca. 5.700 kWh
- Stromverbrauch mit Pufferspeicher: ca. 5.000 kWh
- Ersparnis bei 30 Cent/kWh: etwa 210 Euro jährlich
Die Einsparungen steigen deutlich, wenn Sie zusätzlich eine Photovoltaikanlage betreiben. Dann nutzen Sie tagsüber selbst erzeugten Strom, und der Speicher hält die Wärme für die Abendstunden bereit. Mit einer smarten Heizungssteuerung lässt sich die Effizienz noch weiter optimieren. Über die Lebensdauer von 20 Jahren und mehr amortisiert sich ein hochwertiger Energiespeicher mehrfach.
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+ Kann ich einen Wärmepumpenspeicher nachträglich in meine bestehende Heizung einbauen?
Ja, ein Wärmepumpenspeicher lässt sich in den meisten Fällen problemlos nachträglich in bestehende Heizsysteme integrieren. Gerade bei älteren Heizungsanlagen mit höheren Vorlauftemperaturen kann ein nachgerüsteter Pufferspeicher die Effizienz deutlich verbessern.
Was Sie beachten sollten:
- Platzbedarf: Ein 300-Liter-Speicher benötigt etwa 60-80 cm Durchmesser und 150-180 cm Höhe
- Hydraulische Anbindung: Der Speicher fungiert als hydraulische Weiche zwischen Wärmepumpe und Heizkreis
- Regelungstechnik: Eine moderne Regelung optimiert das Zusammenspiel
Wichtig ist ein hydraulischer Abgleich nach der Installation. Hochwertige Speicherdämmung minimiert Wärmeverluste. Lassen Sie die Installation von einem Fachbetrieb durchführen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
+ Welche Vorteile bringt die Kombination von Wärmepumpenspeicher und Photovoltaik?
Die Kombination von Wärmepumpenspeicher und Photovoltaikanlage ist die perfekte Symbiose für maximale Energieeffizienz und minimale Stromkosten.
So funktioniert’s: Ihre PV-Anlage erzeugt tagsüber Strom, der direkt Ihre Wärmepumpe antreibt. Die produzierte Wärme wird im Pufferspeicher gespeichert und steht auch abends und nachts zur Verfügung – wenn die Sonne nicht scheint.
Ihre konkreten Vorteile:
- Bis zu 70% Eigenverbrauch des Solarstroms statt Netzeinspeisung
- Deutlich niedrigere Stromkosten für die Heizung
- Unabhängigkeit von Strompreisschwankungen
- Optimale CO2-Bilanz durch erneuerbare Energien
Mit einer intelligenten Energiemanagement-Steuerung wird die Wärmepumpe bevorzugt dann aktiviert, wenn Ihre Solarmodule viel Strom liefern. Zusätzlich können Sie einen Batteriespeicher integrieren, um noch autarker zu werden.
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+ Was ist ein Schichtenspeicher und welche Vorteile bietet er gegenüber einem normalen Pufferspeicher?
Ein Schichtenspeicher nutzt das physikalische Prinzip, dass warmes Wasser nach oben steigt. Durch spezielle Konstruktion werden verschiedene Temperaturniveaus im gleichen Speicher aufrechterhalten – das macht ihn besonders effizient.
Vorteile gegenüber einem Standard-Pufferspeicher:
- Höhere Effizienz: Oben stehen 55-60°C für Warmwasser bereit, unten 30-35°C für die Fußbodenheizung
- Optimale Wärmepumpen-Nutzung: Die Wärmepumpe arbeitet mit niedrigeren Temperaturen effizienter
- Bessere Solarthermie-Integration: Ideal mit Solarkollektoren kombinierbar
- Geringere Wärmeverluste: Dank besserer Temperaturnutzung
Wichtig bei der Installation ist die korrekte Anordnung der Anschlüsse, damit die Temperaturschichtung nicht gestört wird. Mit einer Schichtenladeeinrichtung wird das Wasser sanft eingeschichtet. Für moderne Heizsysteme mit mehreren Wärmequellen ist ein Schichtenspeicher die beste Wahl.
+ Wie oft muss ein Wärmepumpenspeicher gewartet werden und was kostet das?
Ein Wärmepumpenspeicher ist erfreulich wartungsarm. Eine professionelle Inspektion alle 2-3 Jahre ist in der Regel ausreichend, um optimale Leistung zu gewährleisten.
Was bei der Wartung geprüft wird:
Kosten: Eine Wartung im Rahmen der regulären Heizungswartung kostet etwa 100-150 Euro. Diese Investition lohnt sich, da sie die Lebensdauer von über 20 Jahren sichert.
Was Sie selbst tun können: Regelmäßig den Druckanzeiger kontrollieren und bei Bedarf mit einer Füllstation Wasser nachfüllen. Auch ein gelegentlicher Blick auf die Temperaturanzeige hilft, Probleme frühzeitig zu erkennen.
+ Welche staatlichen Förderungen gibt es für Wärmepumpenspeicher?
Die gute Nachricht: Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) werden Wärmepumpenanlagen inklusive Speichertechnik großzügig gefördert.
Fördersätze 2024:
- Grundförderung: 25% für Wärmepumpen-Heizungssysteme
- Klimageschwindigkeits-Bonus: Zusätzliche 5-10% bei frühem Heizungstausch
- Einkommensbonus: Weitere 10% für Haushalte mit niedrigem Einkommen
- Maximal möglich: Bis zu 40% der förderfähigen Kosten
Der Wärmepumpenspeicher ist als notwendige Komponente des Gesamtsystems förderfähig. Auch die Installation durch einen Fachbetrieb wird bezuschusst.
Zusätzlich absetzbar: Mit der Energieberatung vor der Maßnahme sichern Sie sich weitere Fördergelder. Planen Sie die Integration mit Solarthermie oder Photovoltaik, erhöht sich die Gesamtförderung. Wichtig: Stellen Sie den Förderantrag vor Auftragsvergabe!
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+ Wie verbessert ein Wärmepumpenspeicher die Lebensdauer meiner Wärmepumpe?
Ein Pufferspeicher verlängert die Lebensdauer Ihrer Wärmepumpe erheblich, indem er die mechanische Belastung deutlich reduziert.
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Der Mechanismus dahinter: Ohne Speicher würde Ihre Wärmepumpe ständig an- und ausschalten (sogenanntes „Takten“), um den schwankenden Wärmebedarf zu decken. Mit einem Wärmepumpenspeicher läuft sie in längeren, effizienten Zyklen.
Konkrete Vorteile für die Lebensdauer:
- Weniger Verschleiß: Reduzierung der Start-Stop-Vorgänge um bis zu 70%
- Geringere Belastung: Kompressor und Umwälzpumpen werden geschont
- Optimale Betriebsbedingungen: Konstanter Betrieb im idealen Temperaturbereich
- Längere Wartungsintervalle: Weniger Verschleißteile müssen getauscht werden
Experten beziffern die Lebensdauerverlängerung auf 3-5 Jahre bei einer durchschnittlichen Gesamtnutzungsdauer von 15-20 Jahren. Mit einer intelligenten Steuerung und regelmäßiger Wartung mit Wartungssets maximieren Sie diesen Effekt.
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+ Brauche ich bei einer Fußbodenheizung unbedingt einen Wärmepumpenspeicher?
Bei einer Fußbodenheizung ist ein Wärmepumpenspeicher nicht zwingend erforderlich, aber sehr empfehlenswert – besonders in bestimmten Situationen.
Warum Fußbodenheizungen anders sind: Der Estrich selbst wirkt bereits als großer Wärmespeicher. Die niedrigen Vorlauftemperaturen (30-35°C) passen perfekt zur effizienten Arbeitsweise von Wärmepumpen.
Wann ein Pufferspeicher trotzdem sinnvoll ist:
- Bei Sperrzeiten des Stromversorgers – der Speicher überbrückt diese Phasen
- Mit Photovoltaik oder Solarthermie zur Nutzung überschüssiger Energie
- Bei zusätzlicher Warmwasserbereitung – dann ist ein Kombispeicher ideal
- In Niedrigenergiehäusern mit sehr geringem Wärmebedarf
Für maximale Effizienz kombinieren Sie den Speicher mit einem Mischventil und einer smarten Raumregelung. So nutzen Sie die Vorteile beider Speichersysteme optimal.